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Filmflut | Newsroom

FILMFLUT’s Traditionsfilm


Jannik Weinholtz, der Autor des Beitrages, während der Produktion von „Cuxhavens Winter“

Jedes Jahr kommt, ob man will oder nicht, der Winter. Eine kalte und dunkle Zeit. Was kann hier also das Herz mehr erwärmen als eine schöne und herzliche Geschichte.

Filmflut bietet dies jedes Jahr in verschiedenen Ausführungen. Jahr für Jahr gibt es einen kleinen emotionalen Film, welcher ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Ob Kurzfilm oder Dokumentation. Diese Tradition entstand 2017, als während der Recherche diverser Weihnachtswerbungen auffiel, dass der Großteil sehr flach und sehr kommerziell gehalten war, ohne eine richtige Geschichte zu erzählen. Ich gebe zu, es war schon kurz vor knapp, aber dennoch juckte es mir nun in den Fingern. Also saß ich da und mache mir noch einen Tee, startete inspirierende Musik und fing an zu überlegen. Natürlich hatte ich erstmal die tollsten Ideen und wollte am liebsten direkt Hollywood die Show stehlen, doch dann dachte ich, es muss ja nichts Großes sein. Eine kleine Story die wirklich, wenn auch auf eine ganz einfache Art, emotional einen Gedanken vermittelt. Einen Gedanken der wirklich schön, tiefgehend und über Generationen hinweg für ein erfülltes Lächeln sorgt. So entstand die Idee für den ersten dieser Traditionsfilme. Es ging um ein kleines Mädchen welches durch den Wald ans Meer läuft und dort einen Freund zum spielen zu treffen. Dabei hat sie eine Packung mit Keksen. In einer Parallelmontage sieht man dann die gleichen Personen Jahre später als altes Ehepaar, wie sie diese Erinnerung von damals zur Tradition gemacht haben. Wie sie immer noch Arm in Arm dort spazieren gehen, das Licht der Untergehenden Sonne in die Dunkelheit scheinen lassen und mit tiefer Freude an all die vergangenen Jahre die Keksdose öffnen.
Da es am Set und auch in der folgenden Postproduktion im Studio eine so schöne und entspannte Atmosphäre war, beschlossen wir, dies zu unserer Tradition zu machen. Das wir einmal im Jahr einen Film drehen, der nur von uns, unverfälscht und echt für unsere Zuschauer ist.


Produktionsbild, Cuxhavens Winter

Ein Jahr später kam nun auch das Jahr 2018 langsam in die Wintermonate. Ich hatte mich schon mit etwas Vorlauf auf den Traditionsfilm gefreut und überlegt was es in diesem Jahr werden könnte. Hinter mir lag der lange Weg von den ersten Filmanfängen, der Ausbildung, der Gründung der eigenen Firma und der von vielen Erfahrungen. Also dachte ich mir, vielleicht ist es Zeit einen Kindheitstraum wieder aufleben zu lassen, vielleicht bin ich jetzt weit genug, habe die notwendige Technik und das Know-how. Dieser Traum von mir war eine Naturdokumentation. Mit einer schön erzählten Geschichte, einem perfekten Sprecher, Musik und Bildern, die eine Gänsehaut zaubern. Die anderen waren auch sofort begeistert dabei und so begann ich, zu überlegen, zu schreiben und zu Organisieren. Es dauerte ziemlich lange alles zu Organisieren, vom Piloten und Flugzeug bis hin zum Schiffskapitän im Hafen. Es dauerte einige Abende die perfekten Worte und einen Roten-Faden zu finden und dennoch fingen wir dann Ende Oktober an zu drehen. Ich glaube es war schließlich für alle mit sehr viel Kraft und Mut verbunden diesen doch sehr aufwendigen Film zu realisieren. Aber als er dann im Januar im Kino lief und kurz darauf die DVDs herauskamen, wussten alle, es hat sich gelohnt. Außerdem wusste ich in dem Moment, als der Abspann auf der Leinwand des vollen Kinosaals lief, es wird nicht der letzte Film dieser Art sein.


Vincent Wenig, Mitgründer, während der Produktion von „Cuxhaven’s Winter“

Auch dieses Jahr, also 2019, wird wieder ein solcher Film entstehen – traditionsgetreu. Wir freuen uns schon sehr auf das Projekt und alles Kommende.

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